Test: Die 5 besten Apps für den Sommer

Wir zeigen wie Sie dank fünf Sommer-Apps für das Smartphone einen tollen Tag erleben. Von der Wetter-App, über Sonnenschutz und Allergie-Helfer hin zum Schwimmbad- und Biergartenguide.

Wie man den perfekten Sommertag verbringt, ohne sich am Abend über fiesen Sonnenbrand, tränende Heuschnupfen-Augen oder zu volle Schwimmbäder und Biergärten ärgern zu müssen, zeigen wir in diesem Test. Dafür haben wir uns fünf Sommer-Apps ausgesucht:

Regenwahrscheinlichkeit: 30 %

Wir starten mit der Wetter-App, denn nichts ist ärgerlicher, als von Regen überrascht zu werden. Exemplarisch für viele Wetter-Apps haben wir wetter.com genutzt. Bei der ersten Nutzung der App fordert den Zugriff auf den Gerätestandort. Wer die Daten nicht übermitteln will, kann alternativ auch eine Postleitzahl eingeben.

Öffnet man die App das nächste Mal, zeigt sie umgehend aktuelle die Temperatur und Wetterlage an. Darunter eine Leiste, für den weiteren Tagesverlauf. An unserem Beispieltag waren das bereits morgens herrliche 24,5 ° C, leicht bewölkt, Temperatur steigend bis 27°C. Regenwahrscheinlichkeit bei 30 %. Perfektes Badewetter also. Wer sicher gehen will, nicht in ein Gewitter zu geraten, findet auf der letzten Seite aktuelle Unwetterwarnungen.

Quelle: Wetter.com

Quelle: Allergie-Helfer.de

Allergie-Radar und Feinstaubalarm

Allergiker allerdings würden sich manchmal über Gewitter, zumindest aber einen Regenschauer freuen. Aber natürlich lassen die unendlichen Weiten der App Stores auch solche Nutzer nicht im Stich. Ein Beispiel: Allergie-Helfer.de. Auch hier muss man den Zugriff auf den Standort erlauben, um den Pollenflug besser bestimmen zu können. Direkt auf der Startseite bekommt der Nutzer eine alphabetisch geordnete Übersicht über den aktuellen Pollenflug. Mit verschieden Symbolen wird zwischen keinem und starkem Pollenflug unterschieden. Ein kleiner grüner Haken bedeutet keine Gefahr. Ein gelbes Dreieck leichte Gefahr. Ein roter Kreis deutet darauf hin, dass betroffene Personen besser zu Hause bleiben und die Fenster geschlossen halten sollten.

An unserem Testtag bestand eine mäßige Warnung für Ampfer, Gräser sowie Wegerich. Möchte der Nutzermehr wissen will, muss er nur auf das jeweilige Wort tippen. Schon erscheint eine Seite mit mehr Informationen zu den Pollen. Zum Beispiel, in welchen Gebieten die Pflanzen am ehesten zu finden sind. Für diejenigen ohne Allergie, ist die App trotzdem recht nützlich. Sie zeigt neben den pflanzlichen Quälgeistern auch die Feinstaubbelastung, Ozonwerte und den UV-Index. Diese Kategorien haben ebenfalls grüne, gelbe und rote Symbole. Interessant sind hierbei auch die Kennziffern, die sich direkt darunter befinden. Diese ordnen die Gefahrenbereiche genauer ein.

Die App warnt auch vor Feinstaub

An unserem Testtag lag die Feinstaubbelastung „im grünen Bereich“ mit einer Indexzahl von 5. Laut Anbieter besteht bis 10 keine Belastung. Zwischen 10 und 19 gilt die Feinstaubbelastung ebenfalls als unbedenklich. Kritisch wird es, wenn der Wert zwischen 50 und 100 und höher liegt.

Liegt der UV-Index bei 5 bis 8 oder höher, gilt dieser als hoch oder extrem. Dann ist allergrößte Vorsicht geboten. Besonders Menschen, die leicht einen Sonnenbrand bekommen, sollten sich entweder gut eincremen oder im Schatten bleiben.

Sonnenschutz-Apps sind Pflicht!

Für optimalen Sonnenschutz empfiehlt es sich auf, kleine technische Assistenten zurückzugreifen. Zum Beispiel die App Sun&Air der AOK. Auch hier wird der Standortzugriff eingefordert für genauere Daten. Der User muss zusätzlich seinen Hauttyp bestimmen: Die Abstufung von Hauttyp 1 (sehr hell, blass) bis zu Hauttyp 6 (dunkelbraun, schwarz) erlaubt eine ziemlich genaue Kategorisierung. Neber jeder Auswahl befindet sich ein Beispielbild als Einordnungshilfe. Hat man den Hautton ausgewählt, erscheint eine kurze Beschreibung der Merkmale des Hauttyps. Erkennt man sich wieder, drückt man auf „übernehmen“.

Nun lässt sich definieren, welchen Lichtschutzfaktor (LSF) die Sonnencreme bietet, die verwendet werden soll. Die Auswahl geht von Basis-Schutz LSF 6 bis zum Senioren- und Kinderschutz mit LSF 50+. Nach dem Tippen auf „Sonnenschutzzeit ermitteln“ lässt sich ein Count-Down starten. Nach dessen Ablauf meldet die App, dass erneut eingecremt werden sollte.

Wir haben Hauttyp 3 und den LSF 20 eingegeben. Damit haben wir laut der App 4 Stunden Eincreme-Pause. Leider waren wir zwischendurch zur Abkühlung im Wasser. Damit wurden die Ergebnisse etwas verfälscht, da wir uns nach dem Baden erneut eingecremt haben. Alles in allem sind wir jedoch überzeugt. Am Ende des Tages konnten wir eine leichte Vertiefung unserer Bräune feststellen und hatten definitiv keinen Sonnenbrand.

Quelle: AOK Air&Sun

Quelle: Das Örtliche Strandbadguide

Abkühlung im Strandbad

So sind wir nun bestens präpariert, den Tag beim Baden zu verbringen. Der Strandbadguide von „Das Örtliche“ bietet einen ziemlich raschen Überblick von entsprechender Lokalitäten. Wie die anderen Apps auch, ist diese standortbezogen. Alternativ zum Ortungsdienst kann man auch hier die Postleitzahl manuell eingeben. Geordnet nach der Entfernung zum Standort werden verschiedene Bademöglichkeiten angezeigt. Kleine Symbole am rechten Rand zeigen, ob es sich um ein Freibad, ein Strandbad oder einen Badesee handelt. Wer Wert auf eine Badeaufsicht der DLRG legt, sollte auf das kleine Schwimmreifen-Symbol achten.

Für die beste Badestelle können die Nutzer die jeweiligen Locations zu bewerten. Und zwar mit kleinen Sonnensymbolen, die direkt auf dem Startbildschirm unter dem jeweiligen Namen der Bademöglichkeit angezeigt sind. Ist die Entscheidung gefallen, kann der Nutzer sich dorthin navigieren lassen.

Wir haben uns für die Strandbar an der Isar entschieden. Neben einem sehr schönen Sandstrand punktet diese Örtlichkeit duch eine Strandbar mit für München durchschnittlichen Getränkepreisen.

Gemütlicher Ausklang im Biergarten

Biergärten gibt es mindestens ebenso viele wie Freibäderin München. Um den idealen zu finden, kann ebenfalls eine App zu Rate gezogen werden. Wir haben uns für Biergartenfreunde.de entschieden. Das Design suggeriert mit einigen fast schon karikaturistisch gezeichneten Bildern bayerische Gemütlichkeit. Wieder über die Standortabfrage kann der Nutzer sich die nächstgelegenen Biergärten anzeigen und dorthin navigieren lassen. Wer ein Feinschmecker ist und nur einer bestimmten Brauerei die Treue geschworen hat, kann die Ergebnisse danach filtern lassen. Alternativ lassen sich die Locations über den Punkt „Unsere besten“ auch nach Nutzer-Bewertungen auflisten.

Visualisiert wird dies mit kleinen Bierkrügen direkt im Vorschaufenster in der Liste. Hat der Nutzer sich entschieden, kann er sich durch antippen weitere Details einblenden lassen. Hier wird dargestellt, ob es Parkplätze gibt, der Verzehr mitgebrachter Speisen erlaubt ist oder welche Biersorten angeboten werden.

Weitere Bewertungskriterien sind Bier, Essen, Preise, Lage, Personal/ Service, Sauberkeit allgemein, Sanitäre Einrichtungen und der Spaßfaktor. Außerdem ist Platz für eine Freitexteingabe. Die Bewertungen, die sich zumeist etwas schmunzelnd lesen, verschaffen einen schnellen Überblick, was einen erwartet.

Fazit

Die getesteten Apps haben durchwegs ihren Dienst erfüllt. Besonders überzeugt haben uns die Wetter- und die Sonnenschutz-App. Diese beiden Anwendungen punkten vor allem mit ihrer Zuverlässigkeit. Die Allergiker-App ist für Betroffene ein sehr nützliches Tool. Da allerdings nicht jeder unter Pollen-Unverträglichkeit leidet, ist sie nur bedingt für jedermann sinnvoll. Auch die Ozon-Werte, die diese App liefert, können in einer Wetter-App abgelesen werden.

Der Strandbad-Guide ist besonders gut für Nutzer geeignet, die einen freien Tag haben, beziehungsweise eine Ausflugsort für das Wochenende suchen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Biergartennavigator. Allerdings hat sich gezeigt, dass eine Kombination aus den beiden letztgenannten Apps nur eingeschränkt sinnvoll ist. Bietet nämlich bereits die Badestätte eine Gastronomie mit Öffnungszeiten bis in die Abendstunden, wird ein Biergartenbesuch eher hinfällig. Liegt der Schwerpunkt beim Strandbadguide aber beim Zugang zum Wasser, kann der Biergartenbesuch den Tag gut abrunden.

Quelle: Biergartenfreunde.de

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